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"Kein Platz für Hetze und Hass" – Björn Höcke muss Besuch bei AfD in Offenbach absagen

Dutzende Demonstranten fanden sich am Freitag in Offenbach zusammen, um gegen einen Auftritt Björn Höckes zu protestieren. Der AfD-Politiker hatte geplant, im Rahmen der anstehenden Kommunalwahlen in der Stadt auf einer Veranstaltung der AfD aufzutreten.

Höckes Besuch in der Stadt wurde jedoch keine 48 Stunden vor der Veranstaltung nach Bekanntwerden von angekündigten Demonstrationen verschoben. So planten unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Grünen und das Bündnis "Bunt statt braun" Gegendemonstrationen. Offiziell begründet wurde die Absage die AfD mit dem harten Winter in Thüringen.

Höcke war einer der Köpfe des rechtsextremen "Flügels" der AfD, der vor seiner Auflösung wegen "rechtsextremistischer Bestrebungen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung" unter Beobachtung des Verfassungsschutzes gestanden hatte. Ein deutsches Gericht entschied im September 2019, dass Hocke rechtmäßig als Faschist bezeichnet werden dürfe, da eine solche Bezeichnung "auf überprüfbaren Tatsachen beruht".

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