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Polen zeigen, wie man trotz Corona-Versammlungsverbot protestiert

Da am Mittwoch im polnischen Parlament über umstrittene Gesetzesvorlagen, die Abtreibungen und Sexualerziehung Minderjähriger betreffen, debattiert werden sollte, riefen Menschenrechtsaktivisten und Abtreibungsbefürworter zum Protest gegen die Gesetzesvorhaben. Da aber auch in Polen Versammlungsverbote herrschen, um die Corona-Pandemie einzudämmen, brauchten sie kreative Einfälle, um protestieren zu können, ohne gegen die Corona-Regeln zu verstoßen.
Polen zeigen, wie man trotz Corona-Versammlungsverbot protestiert

So verlegten die Gegner der Gesetze ihre Proteste einfach ins Auto und ins Internet. 

Folgende Aufnahmen sind am Dienstag in Warschau entstanden. Demonstranten blockieren mit ihren Autos Straßen im Stadtzentrum. Sie klebten Plakate an ihre Autos und hielten Regenschirme aus den Fenstern auf, wobei die Regenschirme ein Symbol der Pro-Choice-Bewegung im Land waren, da der erste große Pro-Choice-Protest in Polen im strömenden Regen stattfand.

Aber auch online gab es einen virtuellen Protest. Unter dem Hashtag #ProtestZuhause verbreiteten zahlreiche Nutzer Postings, in denen sie ihre Ablehnung gegenüber der Gesetzesvorhaben zum Ausdruck brachten. 

Die Gesetze würden Abtreibungen in Polen sowie die Sexualerziehung für Minderjährige praktisch verbieten.

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