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Griechische Grenze: Stundenlange Zusammenstöße mit Migranten in der Nacht

Aufnahmen, die in der Nacht zu Mittwoch in Kastanies am Grenzübergang an der griechisch-türkischen Grenze entstanden sind, zeigen Zusammenstöße zwischen der griechischen Polizei und Migranten. Das türkische Innenministerium kündigte an, die Grenzen zu Bulgarien und Griechenland um Mitternacht zu schließen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Ende Februar hatte Erdoğan die Grenzen für geöffnet erklärt und damit eine neue Migrantenbewegung in Richtung EU-Außengrenze ausgelöst.
Griechische Grenze: Stundenlange Zusammenstöße mit Migranten in der Nacht

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte Ende Februar, dass die Grenzen nach Europa für Migranten und Flüchtlinge offen seien. Der Vorstoß sollte den Druck auf die Europäische Union erhöhen, um der Türkei weitere Unterstützung für ihr Vorgehen in Syrien und die Versorgung der Flüchtlinge im eigenen Land zukommen zu lassen. 

Wie die Griechenland Zeitung berichtet, ist es am Dienstagabend bis vier Uhr Morgens an dem Grenzübergang noch zu heftigen Zusammenstößen gekommen. Über 300 Migranten hatten versucht, gewaltsam ins Land zu kommen. Von türkischer Grenzseite flogen Steine und Tränengas. 

Die griechische Seite wirkte dem mit einer ungewöhnlichen Maßnahme entgegen – und zwar mit riesigen Hochdruck-Ventilatoren, die die Tränengasschwaden auf die türkische Seite wehten. Sie werden von Frontex-Einheiten und Kräften aus Österreich unterstützt. 

Auch am Folgetag kam es wieder zu ähnlichen Szenen.