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Londoner äußern ihre Gedanken zur Zukunft nach dem Brexit

Londoner äußerten am Samstag, am Tag nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, ihre Sorgen und Hoffnungen zur Zukunft nach dem Brexit. Aufnahmen aus Londoner Zeitungsläden zeigen die Titelseiten der Zeitungen, die über den Brexit-Tag berichten, mit einer Reihe von Schlagzeilen. Diese reichen von "Großbritannien löst sich endlich von der EU" bis "Was jetzt?".
Londoner äußern ihre Gedanken zur Zukunft nach dem Brexit

Der in London lebende Alex sagte, er mache sich Sorgen, dass die britische Wirtschaft und Gesellschaft "eher britisch als ein Schmelztiegel sein werden, der Großbritannien jetzt ist".

Ein anderer Einheimischer, Ivan, äußerte die Hoffnung, dass "wir nicht zu einer Nation werden, die sich nach innen kehrt, und dass Europa und der Rest der Welt uns weiterhin ein Freund bleiben".

Der in London lebende John äußerte sich besorgt darüber, "dass Rassismus und Bigotterie normalisiert werden", während ein weiterer Bürger namens Ansu die Behörden aufforderte, "mehr Menschen zu ermutigen, in das Land zu investieren".

Großbritannien verließ die EU nach 47 Jahren Mitgliedschaft offiziell am Freitag, dem 31. Januar (23 Uhr britische Zeit, 24 Uhr MEZ) – mehr als drei Jahre nachdem das Land beim Referendum 2016 für den Austritt gestimmt hatte.

Mehr dazu – Brexit-Anhänger feiern den Austritt Großbritanniens aus der EU

Der Brexit ist zwar da, aber noch nicht ganz: Erst Ende 2020 ist die Übergangsphase vorbei, in der zwischen Großbritannien und der Europäischen Union die alten Regeln vorerst weiter gelten. Für die Zeit danach sollen ab Montag neue Schnittmengen gesucht werden.

Am Montag will Großbritanniens Premier seine Pläne für das Verhältnis zur EU präsentieren. Johnson sollen zwei Modelle vorschweben.

"Es gibt nur zwei voraussichtliche Verhandlungsergebnisse – ein Freihandelsabkommen wie mit Kanada oder eine lockerere Vereinbarung wie mit Australien –, und wir gehen beiden gerne nach", sagte ein Regierungsvertreter nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters.

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