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Spanien: Straßenverkäufer sticht an Strand auf Polizisten ein

An einem Strand in der spanischen Hafenstadt Huelva ist es zu einem brutalen Angriff auf einen Polizisten gekommen. Er wurde offenbar von illegalen Händlern am Strand angegriffen. Einer davon sticht vor den Augen zahlreicher Badegäste mehrfach auf ihn ein.
Spanien: Straßenverkäufer sticht an Strand auf Polizisten ein

Die spanische Polizei hat ein Video auf ihrem Twitter-Account veröffentlicht, das den Angriff zeigt.

Die Aufnahmen zeigen anfangs eine lautstarke Auseinandersetzung, scheinbar zwischen Badegästen und dem Händler. Ein Polizist kommt hinzu, und der Händler versucht samt Schubkarre, in der sich seine Waren befinden, darunter ein tragbarer Kühlschrank, das Weite zu suchen. Mehrere Polizisten ergreifen dann die Schubkarre des Verkäufers, der eine Art Strohhut und eine lachsfarbene kurze Hose trägt. Mehrere Personen drängen ihn weg, er hebt deeskalierend seine Hände. Plötzlich kommt ein weiterer Mann mit weißer Basecap hinzu und sticht mit einem Messer auf einen der anwesenden Polizisten ein.

Ein wildes, unübersichtliches Gerangel beginnt, begleitet von Schreien mindestens einer anwesenden Frau. Der Angreifer kann überwältigt und das Messer dingfest gemacht werden. Der angegriffene Polizist, Garrido, erlitt drei Stichwunden und mehrere Schnittverletzungen. Allerdings seien seine Verletzungen nicht lebensgefährlich. Zwei weitere Polizisten wurden ebenfalls bei dem Vorfall verletzt. Insgesamt drei Personen wurden in dem Zusammenhang festgenommen.

Die Polizei schreibt dazu auf Twitter:

Heute morgen in Punta Umbría bei der Beschlagnahme von Waren von Zigeunern ist der örtliche Polizeikollege mit mehreren Stichen verletzt worden. Er ist aber zum Glück außer Lebensgefahr.

Ein Screenshot der Polizei zeigt das Messer:

Nach Angaben der Gemeinde Umbrien, die von Aionsur zitiert wurde, wurden am 7. August zwei weitere Polizisten von Straßenhändlern verletzt. In den letzten Tagen wurden polizeiliche Maßnahmen zur Beschlagnahme von Waren durchgeführt, die ohne gesetzliche Genehmigung verkauft wurden. Allein im August soll es in dem Zusammenhang schon zu sechs Angriffen auf Polizisten gekommen sein.

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