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Tief in die Erde: Drohnenaufnahme präsentiert Blick in 525 Meter tiefe sibirische Diamantenmine

Die sibirische Diamantenmine "Mir", die einst über 10 Millionen Karat Diamanten produzierte, wurde von einer Drohne gefilmt. Mit der Luftaufnahme gelang es, den gesamten Durchmesser von 1,2 Kilometern einer der größten künstlichen Gruben der Erde mit einer Tiefe von 525 Metern zu erfassen.
Tief in die Erde: Drohnenaufnahme präsentiert Blick in 525 Meter tiefe sibirische DiamantenmineQuelle: Reuters

Die Entwicklung der Mir-Mine (auf Russisch "Frieden") begann im Jahr 1957 in der russischen Teilrepublik Jakutien. Die Mine produzierte jährlich rund 10 Millionen Karat Diamanten. Einer der auffälligsten Juwelen, der dort gefunden wurde, war ein zitronengelber Diamant von 342,57 Karat, der eher unromantisch als "26. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion" bezeichnet wurde.

Obwohl der Tagebau im Jahr 2001 eingestellt wurde, wurde der Abbau auf dem Gelände bis August 2017 fortgesetzt, als das Erdloch geflutet wurde. Die russische Diamantschürfer-Gruppe Alrosa erwägt nun die Wiederaufnahme des Betriebs. 

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