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Ukraine: Kiew gedenkt der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 33 Jahren

Hunderte von Menschen versammelten sich am Freitag in Kiew, um an die Opfer des größten Atomunfalls der Welt zu erinnern. Die Explosion im Atomkraftwerk in der Stadt Pripjat führte 1986 zu Tausenden von Toten.
Ukraine: Kiew gedenkt der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 33 Jahren

Am 26. April 1986 kam es im 4. Energieblock des Atomkraftwerks Tschernobyl zu einer Notstandssituation, die mit dem schrecklichsten Atomunfall in der Geschichte der Menschheit endete.

Über die Jahre wurden rund 600.000 Menschen in die Unglückszone geschickt, um sich um die Folgen zu kümmern. Einige von ihnen sowie die Angehörigen der Opfer und städtische Beamte nahmen an einer Zeremonie in Kiew teil. Sie legten Kränze und Blumen am das Denkmal der Tschernobyl-Helden nieder.

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33 Jahre nach der Katastrophe ist es immer noch offiziell verboten, das Gebiet zu betreten. Aber die Zahl der Besucher in der Tschernobyl-Ausschlusszone wächst, da immer mehr Unternehmen kurze Touren dorthin anbieten.

Zum 33. Jahrestag des Atomunfalls in Tschernobyl hat auch der Probebetrieb einer neuen Schutzhülle über dem explodierten Reaktor begonnen. Der 100 Meter hohe Stahlbogen war bereits 2016 als Ersatz für den Betonmantel über den Unglücksreaktor geschoben worden. Die offizielle Inbetriebnahme des über zwei Milliarden Euro teuren Bauwerks wurde allerdings mehrfach verschoben.

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