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Russland: Einheimische reagieren auf Anti-IS-Operationen im sibirischen Tjumen

Die Einwohner von Tjumen, einer sibirischen Stadt, berichteten am Samstag von einer antiterroristischen Operation, die sich einen Tag zuvor ereignet hat. Das Nationale Anti-Terror-Komitee Russlands veröffentlichte Drohnenaufnahmen, die die ausgebrannten Überreste eines Gebäudes zeigen, in welchem zwei mutmaßliche IS-Mitglieder getötet wurden.
Russland: Einheimische reagieren auf Anti-IS-Operationen im sibirischen Tjumen

Eine Frau, deren Haus an jenes grenzt, in dem sich militante Verdächtige versteckt hatten, erzählte, dass sie am Freitagabend um 21:30 Uhr Ortszeit (17:30 Uhr MEZ) "aufgefordert wurde, das Haus zu verlassen." "Sie brachten uns zum einem Bus und fuhren uns zur Schule", fügte sie hinzu. Ein anderer Mann bestätigte, dass er Explosionen und Schüsse hörte. "Ich habe drei Explosionen in der Nacht gehört. Eine nach der anderen. Jemand hat Granaten geworfen", sagte er.

Die Operation war um 6:00 Uhr Ortszeit (2:00 Uhr MEZ) vollständig abgeschlossen, als die Menschen nach einer Nacht in einer örtlichen Schule in ihre Häuser zurückkehren durften. Laut dem nationalen Anti-Terror-Komitee Russlands wurden zwei militante Verdächtige während der Operation getötet.

Nach Angaben von Beamten wurden die Militanten in einem privaten Haus eingekesselt, woraufhin russische Spezialeinheiten die Wohnung stürmten und die Verdächtigen bei einem Schusswechsel töteten. Der Föderale Sicherheitsdienst (FSB) vermeldete, dass die dem IS nahestehenden Militanten planten, einen Anschlag in der Region durchzuführen. Während der Operation gab es keine weiteren Opfer.

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