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Rom: "Wir werden bis zum Tod kämpfen, um sie zu vertreiben" - Proteste gegen Roma-Familien

Dutzende von Demonstranten versammelten sich am Mittwoch im römischen Stadtteil Torre Maura vor einem regierungsgeführten Aufnahmezentrum und protestierten gegen die dortige Unterbringung von Roma-Familien.
Rom: "Wir werden bis zum Tod kämpfen, um sie zu vertreiben" - Proteste gegen Roma-Familien

"Wir sind keine Rassisten. Hier leben Menschen aus anderen Herkunftsländern. Wir haben ihnen immer geholfen. Wir haben ihnen Schuhe und Kleidung gegeben. Sie sind willkommen, weil sie arm sind. Aber diese Menschen [Roma] sind Gesetzlose und wir akzeptieren sie nicht", sagte einer der Demonstranten."



"Es ist eine ethnische Gruppe, die stiehlt und verletzt", bemerkte ein anderer Demonstrant. "Sie müssen dieses Gebäude verlassen. Wir werden bis zum Ende kämpfen. Wir werden bis zum Tod kämpfen, um sie zu vertreiben", fügte er hinzu.

Neben den Einheimischen gehörten auch Anhänger der rechtsextremen politischen Parteien Casa Pound und Forza Nuova zu den Protestlern.

Die Demonstranten hatten Leuchtfeuer entflammt, Nazi-Grüße skandiert und Slogans gesungen wie: "Italien, Faschismus und Revolution".

Nach den Gewalttaten beschlossen die Behörden, die Roma-Gruppe, darunter 33 Kinder, in andere Unterkünfte in der italienischen Hauptstadt zu verlegen.

Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi schwor, eine Untersuchung über mögliche Aufstachelungen zu rassischem oder ethnischem Hass einzuleiten.

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