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Eskalation in Frankreich: "Verbotener" Gelbwesten-Protest trifft auf Polizeitrupp

Am Samstag zogen erneut Anhänger der Gelbwesten-Bewegung auf die Straßen. Nachdem Demonstranten vor einigen Wochen auf der Pariser Prachtmeile Champs-Élysées zahlreiche Ladenfenster eingeschlagen, Geschäfte geplündert und Kioske in Brand gesteckt hatten, verbot die Regierung an zentralen Plätzen die Gelbwesten-Demonstration. In der französischen Stadt Avignon soll es bei einem solchen verbotenen Protest deshalb zu einem harten Aufeinandertreffen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen sein.
Eskalation in Frankreich: "Verbotener" Gelbwesten-Protest trifft auf Polizeitrupp

Auf dem dortigen Platz der Republik eskalierte es zwischen den beiden Fronten.

Die Aufnahmen zeigen, wie Polizisten mit Hilfe von Schutzschilden und Schlagstöcken die Demonstranten zurückdrängen. Letztere versuchen wiederum, die Polizeikette zu durchbrechen. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt. Eine Demonstrantin prangerte die Gewalt der Polizei an.

Sie sagte: Es ist fast kriminell Frauen, die hier nur als bloße Bürger stehen, zu verprügeln. Wir leben in einer Demokratie, wir vertreten einfach eine Politik, die Menschen in unserem Land "wünschen", und dass sie umgesetzt wird. Am Ende stellen wir fest, dass wir als Demokraten auf diese autoritäre Machtdemonstration stoßen und nicht auf eine demokratische. Deshalb sind wir hier, und wir bleiben hier."
 
In ganz Frankreich finden seit 20 Wochen in Folge Proteste statt, um gegen die Wirtschafts- und Austeritätspolitik der französischen Regierung zu demonstrieren.

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