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DiEM25 will Bürgern die Macht über Europa zurückgeben: "Dies ist Sozialismus für Banken"

Die Bewegung Demokratie in Europa 2025 (DiEM25) hielt am Montag im Brüsseler BOZAR-Theater eine Veranstaltung zum Thema "Bürgerübernahme der EU-Institutionen" ab, bei der sie die sogenannte erste transnationale Liste für die Europawahlen einführte.
DiEM25 will Bürgern die Macht über Europa zurückgeben: "Dies ist Sozialismus für Banken"

Die DiEM25 will eine gemeinsame progressive politische Agenda, einen " Neuen Vertrag für Europa ", bei den europäischen Wahlen im Jahr 2019 einbringen.

Der Mitbegründer von DiEM25 und ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis sagte: "In diesem Mai starten wir mit unserer eigenen politischen Partei Demokratie in Europa, um zu beweisen, dass wir entschlossen sind, den Nationalismus zu überwinden und den Prozess der transnationalen demokratischen Politik zu beginnen."

Er erklärte: "Europa hatte 2008 wieder einen eigenen 1929-Moment, als es einen Binnenmarkt und eine einheitliche Währung schuf, die nicht zweckmäßig war. Es war nie darauf ausgelegt, die Schockwellen zu verkraften, die von – woher auch sonst – der Wall Street kamen, bevor sie die BNP Paribas, Societe Generale, Deutsche Bank, Commerzbank, Finanzbank, alle Banken und viele andere überwältigten.

Diese Politik führte Varoufakis zufolge zu breiter Unzufriedenheit: "Zehn Jahre lang bestanden sie auf ihrem Modell des Sozialismus für die Bankiers und der Sparpolitik für die Massen. Seit zehn Jahren säen sie den Samen der Unzufriedenheit, des Grolls, der Hoffnungslosigkeit für die Vielen, nicht nur in meinem Land, in Griechenland, sondern auch in Deutschland, in Belgien und in Frankreich."

Die amerikanische Schauspielerin Pamela Anderson und die mexikanische Menschenrechtsanwältin Laura Alvarez waren ebenfalls anwesend.

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