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Ein Jahr nach der Feuertragödie von Kemerowo: Menschen gedenken in tiefer Trauer der Toten

Sie wiegt hier noch immer schwer – die Tragödie von Kemerowo. Vor einem Jahr, am 25. März, kamen 60 Menschen bei einem verheerenden Feuer in einem Einkaufszentrum in der sibirischen Stadt ums Leben – die meisten Opfer waren Kinder. Gestern zogen zum ersten Jahrestag der schrecklichen Tragödie Hunderte Menschen in tiefer Trauer zum Unglücksort, wo heute ein Gedenkstein an die Toten erinnert. Sie brachten Blumen, Spielzeug und Kerzen an den Ort des Brandes. Viele weinten bitterlich.
Ein Jahr nach der Feuertragödie von Kemerowo: Menschen gedenken in tiefer Trauer der Toten

Der verheerende Brand hatte in ganz Russland für Entsetzen gesorgt. In zahlreichen Städten versammelten sich Menschen und weinten und trauerten um die Opfer. Ausgerechnet der Kinderbereich des Kaufhauses war am schlimmsten betroffen. Er befand sich im obersten Stockwerk, wo das Feuer ausbrach. Dort hatten viele Eltern ihre Kinder zum Spielen gelassen und waren in den unteren Etagen einkaufen gegangen. Hier gab es auch drei Kinos für die kleinen Besucher. Als das Feuer ausbrach, konnten nur zwei evakuiert werden. Im dritten Saal war der Notausgang blockiert und der Haupteingang durch dicken, schwarzen Rauch unpassierbar, womit der Raum zur Todesfalle wurde. Alle 37 Menschen in dem Raum starben. Mangelhafter Brandschutz sowie fehlende Notausgänge und nicht vorhandener Feueralarm machten eine vernünftige Rettung quasi unmöglich. Die furchtbare Tragödie kostete mindestens 37 Kinder das Leben, andere Quellen sprechen von 64 Toten, darunter 41 Kinder.

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