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Chemnitz: 800 Menschen gedenken Neonazi-Hooligan nach Krebstod

Rund 800 Menschen haben am Montag in Chemnitz an einem Trauermarsch zur Beerdigung von Thomas Haller teilgenommen, darunter zahlreiche Hooligans und Anhänger der rechtsextremen Szene. Haller war Gründer der 2007 offiziell aufgelösten Gruppe "HooNaRa", Hooligans-Nazis-Rassisten, und war mit seinem Wachdienst für den Chemnitzer FC und das Rathaus tätig. Haller starb am 11. März an Krebs.
Chemnitz: 800 Menschen gedenken Neonazi-Hooligan nach Krebstod

Der Trauerzug wurde von einer großen Polizeipräsenz begleitet. Nennenswerte Vorfälle gab es nicht. Die Trauer des Fußballclubs um Haller hatte für Aufregung gesorgt, nachdem bei einem Regionalspiel des Clubs gegen Altglienicke sein Foto auf eine Leinwand projiziert wurde und der Stadionsprecher zur Trauerminute aufrief. Auf dem Schleifenband eines im Zug mitgeführten Trauerkranzes war der Reichsadler samt eisernem Kreuz aufgenäht. Viele Teilnehmer trugen typische Kleidung für die rechte bis rechtsextreme Szene, wie z. B. von Thor Steinar.

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