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Braunschweig: Gericht weist Schadenersatzklage von Kunden gegen VW wegen Abgas-Skandal zurück

Das Oberlandesgericht der Stadt Braunschweig hat am Dienstag eine Entschädigungsforderung gegen die Volkswagen AG abgelehnt. Der VW-Kunde bekommt also weder den Kaufpreis zurückerstattet noch Schadensersatz, erklärte die Pressesprecherin des Braunschweiger Oberlandesgerichts, Andrea Tietze. Dem Kläger wurde jedoch die Möglichkeit eingeräumt, gegen die Entscheidung beim Bundesgerichtshof Berufung einzulegen.
Braunschweig: Gericht weist Schadenersatzklage von Kunden gegen VW wegen Abgas-Skandal zurück

Die Klage gegen den deutschen Automobilhersteller wurde von der US-amerikanischen Anwaltskanzlei Hausfeld eingereicht und durch die Rechtsberatungsgruppe MyRight vertreten. MyRight vertritt derzeit rund 35.000 Besitzer von VW-Dieselfahrzeugen in Deutschland, die sich im Betrugsskandal "Dieselgate" wegen falscher Emissionswerte auch durch VW betrogen fühlen.

"Damit sitzt VW in der Zwickmühle, denn der Bundesgerichtshof hat eigentlich nur die Wahl, dieses Urteil zu bestätigen oder aber es an den Europäischen Gerichtshof zu geben. Beides sind keine Optionen, die VW gefallen dürften", kommentierte MyRight-Gründer Jan-Eike Andresen die Entscheidung des Gerichts.