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Venezuela: Nach zunehmendem Druck auf die Regierung – Militär führt verstärkt Grenzpatrouillen durch

In der Grenzgemeinde Pedro María Ureña wurden am Mittwoch die militärischen Übungen fortgesetzt, während der internationale Druck auf die Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro steigt.
Venezuela: Nach zunehmendem Druck auf die Regierung – Militär führt verstärkt Grenzpatrouillen durch

Die Übungen, die darauf abzielen, das Militär auf die Verteidigung Souveränität Venezuelas gegen eine mögliche Invasion vorzubereiten, sind eine Reaktion auf die Drohungen der USA mit einer militärischen Intervention als Reaktion auf die politische Krise des Landes.

Der Kommandant der 21. Infanteriebrigade, Brigadegeneral Manuel Castillo, sagte: "Die Soldaten dieser Nationalen Bolivarischen Armee, die Soldaten von Chávez, sind ständig auf der Hut vor jeder Aggression gegen unser Heimatland. Wir wollen Frieden, aber auch Respekt vor unserer Selbstbestimmung."

Trotz eines internationalen Aufrufs an das Militär, Maduro durch einen Putsch zu stürzen, sind die Streitkräfte der Regierung bisher treu geblieben.

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat in seinem gestrigen Interview mit dem Fernsehsender Al Mayadeen die USA davor gewarnt, venezolanisches Territorium auch nur zu berühren. In diesem Falle werde sein Land ein "neues Vietnam gegen den Imperialismus", sagte er.

"Lasst uns den Frieden gewinnen. Lasst uns den Krieg verhindern. Aber ich muss verantwortungsbewusst sagen, lasst uns darauf vorbereiten", so Maduro weiter.

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