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Syrien: Mehrere Tote nach Angriff auf US-kurdischen Konvoi

Gestern wurde in der Provinz Hasakah im Nordosten Syriens mit einer Autobombe ein Selbstmordanschlag auf einen Militärkonvoi verübt, der Mitglieder einer kurdisch geführten Truppe getötet haben soll. Diese sollen zu den von den USA unterstützten kurdischen Milizen der SDF gehören, heißt es in Berichten.
Syrien: Mehrere Tote nach Angriff auf US-kurdischen Konvoi

Die Aufnahmen zeigen offenbar die schwelenden Überreste des Fahrzeugs, das bei dem Angriff verwendet wurde. Außerdem sind zahlreiche Soldaten vor Ort zu sehen. Der Anschlag ereignet sich nur wenige Tage nach einem weiteren Selbstmordanschlag, bei dem 16 Menschen, darunter vier Amerikaner, in der ebenfalls syrischen Stadt Manbidsch getötet wurden.

Auf dem Twitter-Account des Sprechers der US-Operation "Inherent Resolve" wurde bestätigt, dass "ein gemeinsamer Konvoi der USA und syrischer Partner" von einem solchen Angriff betroffen waren. Weiter heißt es dort, dass keine US-Kräfte verletzt wurden.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtet hingegen, dass zwei amerikanische Soldaten bei dem Autobombenangriff verletzt wurden. Außerdem seien "vier Mitglieder kurdischer bewaffneter Einheiten getötet" worden.

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