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Lawrow: USA und ihr Kreis der Auserwählten bekämpfen mit allen Mitteln eine gerechte Weltordnung

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat auf seiner Jahrespressekonferenz am Mittwoch in Moskau die komplexe politische Situation im Jahr 2018 reflektiert.
Lawrow: USA und ihr Kreis der Auserwählten bekämpfen mit allen Mitteln eine gerechte Weltordnung

"Im vergangenen Jahr wuchs das Konfliktpotential. In erster Linie wegen des sturen Mangels an Bereitschaft einiger Länder des Westens, mit den USA an der Spitze, die Realitäten der sich objektiv bildenden multipolaren Welt zu akzeptieren, ferner aufgrund ihres Strebens, weiterhin ihren Willen durch gewaltige, wirtschaftliche, propagandistische Hebel aufzudrängen", sagte er.

Er fügte hinzu, dass diese selbst auf Verbündete Druck ausüben und Druckmittel anwenden:

Für Beunruhigung sorgt auch das Streben, verschiedene Nicht-Konsens-Initiativen außerhalb der internationalen Strukturen zu fördern und die heimlicherweise durch 'einen engen Kreis der Auserwählten' ausgearbeiteten Beschlüsse als Meinung der ganzen Weltgemeinschaft vorzustellen. Nicht für mehr Optimismus sorgten auch die einseitigen Handlungen Washingtons, die auf den Bruch der wichtigsten völkerrechtlichen Instrumente der Gewährleistung der strategischen Stabilität gerichtet sind, was gestern bei den Konsultationen ziemlich anschaulich bestätigt wurde, die in Genf zwischen Vertretern der Russischen Föderation und den USA zu Problemen stattfanden, die wegen des INF-Vertrags aufgetaucht sind.

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"Wir förderten die Festigung der positiven Tendenzen in der internationalen Arena, die Suche nach kollektiven Lösungen der Probleme, vor denen alle Staaten stehen, auf Grundlage des Völkerrechts und strebten im Ergebnis die Förderung des Aufbaus eines gerechteren, demokratischeren, repräsentativeren polyzentrischen Modells der Weltordnung an, wie das objektive Realitäten der modernen Welt erfordern", sagte Lawrow abschließend.

Berichten zufolge wurden mehr als 500 Medienvertreter für die große Pressekonferenz im russischen Außenministerium akkreditiert.

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