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Merkel: Union genügt nicht Ansprüchen einer Volkspartei

Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte in einer Rede anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Frauen-Union in Frankfurt am Samstag eine stärkere Beteiligung von Frauen sowohl in der Politik als auch in der digitalen und technischen Welt. Die Union müsse besser die Gesellschaft repräsentieren.
Merkel: Union genügt nicht Ansprüchen einer Volkspartei

Die seit über zwölf Jahren als Kanzlerin amtierende Merkel bemängelte den geringen Anteil von Frauen in der Union und die Unfähigkeit der Partei, die Bürger zu repräsentieren.

Nur 25 Prozent der Parteimitglieder seien Frauen –  somit "genügen wir nicht den Ansprüchen einer Volkspartei". In der Unionsfraktion im Bundestag ist der Frauenanteil sogar noch geringer, bei 20 Prozent.

"Wenn die Bevölkerung in der Partei nicht repräsentiert ist, wird es immer schwieriger, die Wünsche einer Mehrheit der Bevölkerung auszudrücken, zu artikulieren und zu erkämpfen", so die Kanzlerin und verwies auf weitere Faktoren, wodurch die Union nicht die Gesellschaft widerspiegele, darunter der hohe Altersdurchschnitt der Partei-Mitglieder. Es gehe dabei um die "Existenzfrage der Volkspartei", sagt Merkel, nicht nur um Frauen, die gerne Karriere machen wollen.
Merkel bekräftigte auch ihre Flüchtlingspolitik und sprach von der Notwendigkeit, sich historischen Problemen wie der Flüchtlingskrise mit "dem Ehrgeiz, sie zu lösen" zu nähern.

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