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Dagestan: MMA-Kämpfer schlitzt sich nach angeblicher Folter durch Polizei in Haft auf

Ein Video des inhaftierten Amateur-MMA-Kämpfers Akim Kuliev, der seinen Bauch und seinen Arm in seiner Zelle in der russischen Republik Dagestan aufschlitzt, ist online aufgetaucht. Der Athlet, der wegen des Verdachts der Brandstiftung verhaftet wurde, bestreitet seine Schuld. Familienangehörige behaupten, dass Polizisten ihn gefoltert hätten.
Dagestan: MMA-Kämpfer schlitzt sich nach angeblicher Folter durch Polizei in Haft auf

Das Material der Überwachungskamera, das offenbar letzte Woche aufgenommen wurde, wurde am Mittwoch von einer lokalen Nachrichtenagentur hochgeladen. Auf den Aufnahmen sieht man den unerschrockenen Mann, wie er sich seinen eigenen Bauch und den Arm aufschneidet. Er geht dann von Ecke zu Ecke, während Blut seinen Körper hinunterströmt. Eine Weile später kümmerten sich Ärzte um den Verdächtigen, stoppten die Blutung und bandagierten ihn.

Kulievs Verwandte und Freunde behaupteten, der Mann habe sich für den verzweifelten Schritt entschieden, weil er von der Polizei gefoltert wurde, die angeblich darauf drängt, dass der Athlet das Verbrechen gesteht, das er nicht begangen hat.

Der Mann ist ein Freund des berühmten UFC-Kämpfers Khabib Nurmagomedov, der in sozialen Medien die Behörden gebeten hat, seinen Mitsportler vor dem angeblichen Missbrauch zu schützen. Das Innenministerium in Dagestan hat die Foltervorwürfe zurückgewiesen.

Der Kämpfer gehörte zu den vier Personen, die Anfang November im Dorf Rutul in Dagestan festgenommen wurden, weil sie unter Verdacht standen, das lokale Verwaltungsgebäude in Brand gesteckt zu haben, das daraufhin niedergebrannt war. Kuliev bestreitet seine Schuld und sagt, dass er ein Alibi hat.

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