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Generalstreik "zur Verteidigung der Demokratie" - Katalanen machen gegen Staatsgewalt mobil

Tausende von Menschen, die für die Unabhängigkeit Kataloniens sind, haben sich gestern bereits den zweiten Tag in Folge um das Polizeihauptquartier von Barcelona versammelt. Sie protestierten gegen die Brutalität der Polizei während des Referendums über die Unabhängigkeit Kataloniens. Außerdem blockierten etwa 300 Menschen auf 100 Traktoren die Autobahn N-240 bei Garrigues in Lleida im Nordosten Spaniens, um ebenfalls gegen die Gewalt der Polizei am Sonntag zu protestieren.
Generalstreik "zur Verteidigung der Demokratie" - Katalanen machen gegen Staatsgewalt mobil

Die Proteste sind Teil eines landesweiten Generalstreiks gegen die Brutalität der Polizei beim Referendum über die Unabhängigkeit am Wochenende. Die Universität von Barcelona, der Fußballverein Barcelona, die Sagrada Familia und das Museum für zeitgenössische Kunst gehören zu den Institutionen, die sich dem Generalstreik anschließen. Ähnliche Proteste fanden in anderen katalanischen Gemeinden statt.

Am 1. Oktober fand in Katalonien ein Referendum statt, um über die Unabhängigkeit der Region zu entscheiden, wobei die spanische Regierung die Aktion für' illegal' und 'verfassungswidrig' erklärte. Dutzende Aufnahmen in sozialen Medien bezeugen das gewaltsame Vorgehen der spanischen Polizei am Tag des Referendums. Teilweise stellten sich katalanische Polizisten schützend vor die Menschen, um ein Eingreifen der spanischen Polizei zu verhindern. Bei den massiven Zusammenstößen am Sonntag waren rund 900 Personen verletzt worden, außerdem 33 Polizeibeamte.

Das Polizeirevier in Barcelona ist von wütenden Bürgern umzingelt:

Bauern blockieren Autobahn - "Zur Verteidigung der Demokratie".

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