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Harter Wahlkampf für Merkel – Erneut ohrenbetäubender Protest bei Auftritt der Kanzlerin

Die Stimme der Bundeskanzlerin scheint heiser. Der Protest der Merkel-Gegner ist erneut ohrenbetäubend. Im brandenburgischen Finsterwalde kamen auch gestern wieder Demonstranten, um den Auftritt der Kanzlerin zu stören, davon viele AfD- und NPD-Anhänger. Dutzende Plakate mit Aufschriften wie "Merkel muss weg" und "Merkel wählen, heißt Deutschland weiter quälen". Aber auch Unterstützer der Kanzlerin brachten zahlreiche Plakate.
Harter Wahlkampf für Merkel – Erneut ohrenbetäubender Protest bei Auftritt der Kanzlerin

Besonders die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin ist den Demonstranten ein Dorn im Auge. Seit 2015 sind über eine Million Menschen nach Deutschland gekommen, viele davon ohne Papiere. Bis zu einer weiteren Million Menschen könnten nach Deutschland kommen, wenn die Familien nachziehen dürfen. Der Familiennachzug wurde bis März 2018 ausgesetzt. Der Chef der CDU-Schwesterpartei, CSU, Horst Seehofer forderte nun, diesen für Flüchtlinge mit subsidiärem Status ganz auszusetzen. Auch hält er weiterhin an einer Obergrenze für Neuankömmlinge von 200.000 fest. Die Bundeskanzlerin wollte zum Familiennachzug keine klare Antwort geben. Sie würde dies erst im nächsten Jahr entscheiden, erklärte sie im TV-Duell mit ihrem Kontrahenten Martin Schulz. Am 24. September wird sich entscheiden, ob Angela Merkel weiterhin Bundeskanzlerin bleibt. Umfragen zufolge will die Mehrheit sie erneut wählen.

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