Kurzclips

Durchbruch in Fukushima? Unterwasser-Roboter filmt mutmaßlich geschmolzenen Kernbrennstoff

Ein Unterwasserroboter hat Videoaufnahmen gemacht, die am Boden des havarierten Reaktors Nummer 3 in Fukushima entstanden sind. Drei Tage dauerte die Untersuchung, die am Samstag endete. Sechs Jahre nach dem dramatischen Reaktoren-Unfall sind damit wohl erstmals Aufnahmen des geschmolzenen Kernbrennstoff entstanden, wie der Betreiberkonzern TEPCO mutmaßte.
Durchbruch in Fukushima? Unterwasser-Roboter filmt mutmaßlich geschmolzenen Kernbrennstoff

Der Roboter ist auf eine etwa ein Meter dicke Schicht Lava-ähnlicher Gesteine gestoßen, die sich in dem Sicherheitsbehälter in über sechs Meter tiefem, hoch verstrahltem Wasser befinden.
Der geschmolzene Kernbrennstoff soll aus den drei havarierten Reaktoren entfernt werden. Dazu muss erst festgestellt werden, wo genau sich dieser befindet. Bisherige Versuche, ihn ausfindig zu machen, scheiterten auf Grund der extrem hohen Strahlung und Trümmerteile. Schätzungen nach könnte es 30 bis 40 Jahre dauern, bis die Reaktoren tatsächlich „geräumt“ beziehungsweise stillgelegt sind.

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion