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Schlachtfeld Rigaer Straße: Polizei rückt mit Hubschrauber an - vier Polizisten verletzt

In der Nacht zu Freitag ist es im Berliner Problembereich der Rigaer Straße erneut zu schweren Ausschreitungen gekommen. Unbekannte Angreifer errichteten Feuer-Barrikaden aus Mülleimern. Mindestens drei geparkte Fahrzeuge brannten aus. Anwohner riefen die Polizei, weil etwa 40 bis 60 vermummte Personen Gegenstände auf die Straße schleppten, ein Feuer legten und lautstark Musik abspielten. Eine Polizei-Hundertschaft rückte an. Auch ein Hubschrauber kam zum Einsatz.
Schlachtfeld Rigaer Straße: Polizei rückt mit Hubschrauber an - vier Polizisten verletzt

In den Polizeibericht zum Vorfall heißt es: "Als wenig später Polizeibeamte einer Einsatzhundertschaft eintrafen und sich entschieden, den verbarrikadierten Weg zügig freizuräumen, um der angeforderten Feuerwehr das Löschen des inzwischen mehrere Meter breiten und hohen Feuers zu ermöglichen, wurden diese sofort massiv mit Steinen, Flaschen, Pyrotechnik, bengalischen Feuern und anderen brennenden Gegenständen beworfen. Hierbei erlitten vier Polizistinnen und Polizisten Verletzungen." Weiter heißt es: "Um den Bereich auszuleuchten - die Straßenlaternen waren größtenteils so manipuliert oder beschädigt worden, dass sie nicht mehr funktionierten - war zudem der Polizeihubschrauber im Einsatz." Dessen Besatzung hatten die mutmaßlich aus der linksextremen Szene stammenden Randalierer mehrfach mit einem Laser geblendet. Wenig später ergriffen die Beamten einen 22-jährigen Tatverdächtigen. Neben einem Laserpointer fanden sie bei diesem auch ein Messer, eine Zwille mit Stahlkugeln und Pyrotechnik. Nach der Aufnahme seiner Personendaten wurde er jedoch wieder freigelassen. Im Laufe des Abends brannten "diverse Müllcontainer, ein Toilettenhäuschen, Sperrmüll, Fahrzeuge, Autoreifen und Holzgestelle". 

Jasmin Kosubek fotografierte die ausgebrannten Wagen am Tag danach:

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