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Kurdisch-türkischer Konflikt eskaliert in Brüssel: Messerangriffe, Schlägereien und Proteste

Der innertürkische Konflikt beginnt sich mehr und mehr auf Europa auszuweiten. Seit vier Tagen können sich türkische Staatsangehörige in Europa in den diplomatischen Vertretungen ihres Landes am türkischen Verfassungsreferendum beteiligen. Vor dem türkischen Konsulat in Brüssel eskalierte gestern der Konflikt zwischen Regierungsanhängern und mutmaßlichen kurdischen PKK-Anhängern. Mehrere Kurden sollen mit Messern attackiert worden sein. Anschließend kam es zu Protesten und Schlägereien.
In Brüssel prügeln sich Kurden und Anhänger des türkischen Präsidenten Erdogan.

Kurden, die ihre Stimmen für das umstrittene türkische Referendum abgeben wollten, sollen von Anhängern des türkischen Präsidenten mit Messern angegriffen worden sein. Dem Vorfall folgten aufgeheizte Proteste von etwa hundert Menschen aus beiden Lagern. Abseits des Protestgeschehens kam es Verfolgungsjagden und Schlägereien zwischen den verfeindeten Lagern, wie das Video zeigt. Eine Augenzeugin berichtet, dass vier Kurden von AKP-Anhängern mit Messern gestochen worden seien. Zudem hätten Letztere seit Beginn der Wahlen immer wieder vor dem Konsulat "verbale Aggressionen und Provokationen" gegen Regierungsgegner gerichtet. Die Polizei hat keine genau Zahl an Verletzten bekannt gegeben, nur dass Kurden mit Messern verletzt wurden.  Unbestätigten Berichten zufolge wurde eine 60-jährige Frau sogar schwer verletzt.

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