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„Nazi, Nazi!“: Hunderte ultraorthodoxe Juden stoßen bei Protest gegen Armee mit Polizei zusammen

Hunderte von ultraorthodoxen jüdischen Demonstranten haben sich gestern Rangeleien mit Polizisten an verschiedenen Orten in Israel geliefert. Sie waren zum Protest gegen die Verhaftung eines Jeschiwa-Studenten auf die Straßen gezogen, der sich weigerte zum israelischen Militär zu gehen. Unter ultraorthodoxen Juden sind Wehrdienstverweigerer keine Seltenheit. Viele von ihnen lehnen den Militärdienst ab, weil sie glauben, dass er nicht mit ihrer Religion vereinbar ist.
„Nazi, Nazi!“: Hunderte ultraorthodoxe Juden stoßen bei Protest gegen Armee mit Polizei zusammen

Bis zu den Reformen im Jahr 2014 waren sie vom Militärdienst befreit. Heute können sich Vollzeit-Jeschiwa-Studenten vom Wehrdienst befreien lassen, aber sie müssen dies beim Musterungsamt anmelden, um darauf Anspruch zu haben. Da einige von ihnen sich aber grundsätzlich in irgendeiner Form mit der israelischen Armee zusammenzuarbeiten, werden sie als Wehrdienstverweigerer verhaftet. Israelische Männer müssen drei Jahre den Streitkräften dienen, Frauen zwei Jahre. Die Videoaufnahmen sind bei den Zusammenstößen in Jerusalem entstanden. Bei den Protesten wurden Über 50 der Demonstranten festgenommen.

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