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Flensburg: Polizei räumt mit Wasserwerfer und Räumpanzer autonomes Kulturzentrum

Gestern Morgen sind etwa 220 Einsatzkräfte der Polizei mit einem Räumpanzer und einem Wasserwerfer zum autonomen Kulturzentrum "Luftschlossfabrik" in Flensburg angerückt, um es zu räumen, um den geplanten Abriss zu ermöglichen. Unter anderem rief die Antifa dazu auf, sich der Räumung zu widersetzen. Etwa 20 autonome verschanzten sich daraufhin in dem Gebäude, verbarrikadierten die Fenster und setzen Feuerlöscher gegen die Polizisten ein, die ins Gebäude zu dringen versuchten.
Flensburg: Polizei räumt mit Wasserwerfer und Räumpanzer autonomes Kulturzentrum

Zwei Aktivisten ketteten sich an einem selbstgebauten Turm, mit denen die Einsatzkräfte etwa fünf Stunden beschäftigt waren. Andere Aktivisten auf dem Dach warfen mit Böllern und anderen Gegenständen auf die Einsatzkräfte. Die Aktivisten wollten aus der Luftschlossfabrik ein alternatives Wohn- und Kulturraumprojekt machen. Der Oberbürgermeister Flensburgs, Simon Faber, bedauerte, dass man zuvor keine demokratische Lösung finden konnte. In den kommenden Tagen sollen die weiteren Gebäude abgerissen werden. Die Sprecherin der Aktivisten-Gruppe klagt die Verantwortlichen an, dass sie nun obdachlos seien. Sie sind nun in einem Bauwagen auf einem anderen Gelände untergebracht. Auf der antikapitalistischen Seite „Indymedia“ heißt es zum geplanten Abriss: „Einen Freiraum zu zerstören, um ein Gebiet für potentielle Investoren attraktiv zu machen, richtet sich vollkommen gegen unsere Vorstellungen eines selbstbestimmten, freien Lebens.“

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