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"NATO an den Grenzen" – Putin kündigt Start von gemeinsamen Militärübungen an

Am Donnerstag trafen sich der russische Präsident Wladimir Putin und der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko zu Gesprächen im Kreml. Die beiden Staatschefs einigten sich auf 28 auf der Tagesordnung stehenden Programme des Unionsstaates. Die Gespräche betrafen außerdem die Schaffung eines gemeinsamen Verteidigungsraums zwischen Russland und Belarus und die Gewährleistung der Sicherheit.

Putin verwies auf die bevorstehende gemeinsame russisch-weißrussische Übung Sapad-2021. "Diese Übungen sind nicht gegen irgendjemanden gerichtet. Aber sie sind logisch in einer Zeit, in der andere Bündnisse, zum Beispiel die NATO, aktiv ihre militärische Präsenz in der Nähe der Grenzen des Unionsstaates und des OVKS-Raums ausbauen", sagte der russische Präsident.

"Wir werden alles tun, was im Interesse des Volkes ist. Und wenn wir eine noch engere militärische, politische oder wirtschaftliche Integration brauchen, werden wir das sofort tun, sobald wir dazu die Bedürfnisse unserer Menschen in Belarus und in Russland spüren", fügte Lukaschenko hinzu.

Am Donnerstag begannen tatsächlich die Militärübungen Sapad-2021 (Westen-2021). Die Eröffnungszeremonie der Übungen fand auf dem Truppenübungsplatz Prawdinsk in der Region Kaliningrad statt. An den Übungen nehmen nach offiziellen Angaben rund 200.000 Soldaten, 80 Flugzeuge und Hubschrauber sowie 15 Schiffe teil. Der stellvertretende russische Verteidigungsminister Nikolai Pankow bezeichnete sie als "rein defensiv".

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