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WHO drängt auf Aussetzung der Auffrischungsimpfungen für den Rest des Jahres

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) forderte die reichen Länder mit großen Vorräten an Coronavirus-Impfstoffen auf, bis zum Ende dieses Jahres keine Auffrischungsimpfungen anzubieten.Er beschuldigte die Industrieländer, einkommensschwache Länder "der Mittel zu berauben, um ihre Bevölkerung zu schützen".

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) forderte die reichen Länder mit großen Vorräten an Coronavirus-Impfstoffen auf, bis zum Ende dieses Jahres keine Auffrischungsimpfungen anzubieten. Am Mittwoch sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus, dass 70 Prozent der Länder mit hohem Einkommen inzwischen 40 Prozent ihrer Bevölkerung geimpft hätten, während "kein einziges Land mit niedrigem Einkommen beide Ziele erreicht hat".

Er beschuldigte die Industrieländer und die pharmazeutischen Unternehmen, die COVID-19-Impfstoffe herstellen, einkommensschwache Länder "der Mittel zu berauben, um ihre Bevölkerung zu schützen". Tedros hatte bereits zuvor ein "Moratorium" für Auffrischungsimpfungen bis Ende September gefordert, aber die Vereinigten Staaten und andere Länder haben angekündigt, diese Impfungen für ihre gefährdeten Bevölkerungsgruppen anzubieten. In Bezug auf die geplanten Spenden sagte der WHO-Chef:

"Wir wollen keine weiteren Versprechungen, wir wollen nur die Impfstoffe."

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