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"Von mir aus können sie jederzeit sterben" – Duterte will Impfverweigerer zu Hause einsperren

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat angekündigt, dass Ungeimpfte künftig ihre Häuer nicht mehr verlassen dürfen. Anderenfalls würde die Polizei sie dorthin zurückbringen. Ein Gesetz als Grundlage für diese Einschränkungen gibt es jedoch bislang nicht.

Die Corona-Krise hat die Philippinen besonders hart getroffen. Derzeit herrscht dort großer Impfstoffmangel, zudem sind gerade einmal 5,8 Prozent der Einwohner vollständig geimpft. Nun will der philippinische Präsident Rodrigo Duterte eine sehr schwerwiegende Maßnahme gegen Impfverweigerer einführen.

Duterte erklärte am Mittwoch, dass Menschen, die sich weigern, gegen das Coronavirus geimpft zu werden, zukünftig ihre Häuser nicht verlassen dürften. Dazu wolle er auch die Polizei anweisen, die Menschen bei Verstoß wieder nach Hause zu bringen. Da diese "wandelnde Verbreiter" seien.

Zwar gebe es noch kein Gesetz, welches eine solche Einschränkung vorschreibe, er sei aber bereit, vor Gericht zu gehen, um die Menschen von der Straße fernzuhalten. Der Präsident fügte außerdem hinzu, dass die Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, "von mir aus jederzeit sterben können".

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