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Nächtliche Ausgangssperre in Barcelona erneut eingeführt

Am Samstag führte die Stadt Barcelona erneut eine Einschränkung der öffentlichen Aktivitäten ein, um einen Ausbruch der Delta-Variante des Coronavirus einzudämmen.

Die regionalen Behörden in Katalonien haben eine nächtliche Ausgangssperre in Städten mit mehr als 5.000 Einwohnern wiedereingeführt, die die Rate von 400 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 14 Tagen überschreiten. Die Ausgangssperre, die vom regionalen Gericht genehmigt wurde, gilt von 1 Uhr bis 6 Uhr und soll soziale Zusammenkünfte verhindern.

Derzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Spanien bei 348,7 trotz einer Quote von vollständig Geimpften von fast 50 Prozent. In Katalonien liegt die Infektionsrate mit Stand vom Samstag bei über 500 Infizierten je 100.000 Einwohner. Die Infektionen unter jungen Erwachsenen in der Region sind besonders besorgniserregend. Die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen verzeichnet eine 14-Tages-Rate von mehr als 3.300 Infektionen pro 100.000 Einwohner.

Die Einschränkungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten bekannt gab, dass die Ausbreitung der Delta-Variante im Vergleich zur letzten Woche zu einem Anstieg der Fälle um 64,3 Prozent in ganz Europa geführt hatte.

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