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"Es werden sowieso alle gezwungen": Sankt Petersburger stehen Schlange für Corona-Impfung

Die Behörden von Sankt Petersburg kündigten am Samstag die obligatorische Impfung von 65 Prozent der Beamten an. Die Einwohner von Sankt Petersburg standen Schlange in einem Einkaufszentrum, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Die Einwohner von Sankt Petersburg standen Schlange in einem Einkaufszentrum, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen."Ich wurde schon vor langer Zeit geimpft und erst jetzt habe ich meine Tochter überreden können", erklärte die Einwohnerin Larissa.

"Außerdem ist Sputnik V der Impfstoff, der bereits die dritte Stufe der Tests bestanden hat, was bedeutet, dass er funktioniert", fügte sie hinzu.

Ein anderer Bürger, Bogdan, merkte an, dass er aus freien Stücken zur Impfung gekommen ist, da er später möglicherweise geimpft werden muss. "Es werden sowieso alle gezwungen, also warum nicht vorher [impfen lassen]", sagte er gegenüber einem Journalisten. "Aufgrund der Tatsache, dass es überall zur Pflicht wird, habe ich mich entschieden, es jetzt zu tun", erklärte Bogdan.

Die Behörden von Sankt Petersburg kündigten am Samstag die obligatorische Impfung von 65 Prozent der Beamten an. Die Pflichtimpfung soll bis zum 15. August durchgeführt werden. Darüber hinaus wurde den Universitäten der Stadt empfohlen, die Studenten zu einer Impfung zu ermutigen.

Zuvor hatten vier weitere Regionen in Russland eine Impfpflicht eingeführt. Moskau, wo die Zahlen positiv Getesteter in diesem Monat sprunghaft angestiegen waren, hatte die Vorschrift am Mittwoch als Erstes angekündigt. Die umliegende Region Moskau, die sibirische Region Kemerowo und die fernöstliche Region Sachalin folgten prompt.

In den letzten 24 Stunden wurden 996 neue Fälle von COVID-19-Infektionen in Sankt Petersburg festgestellt, während landesweit insgesamt 17.906 neue Fälle registriert wurden.

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