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Wegen Vertreibung palästinensischer Familien: Polizeieinsatz in Ost-Jerusalem eskaliert

In Ost-Jerusalem protestierten am Mittwoch Dutzende gegen die Zwangsräumung palästinensischer Familien. Die Situation eskalierte, als die Polizei die Veranstaltung räumte. Sie setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. Einige Demonstranten berichten von Festnahmen und Verletzungen.

Die Proteste fanden vor dem Hintergrund der Entscheidung eines Verwaltungsgerichts in Jerusalem statt, nach welcher sechs Familien ihre Häuser in Scheich Dscharrah verlassen müssen. Die betroffenen Familien leben bereits seit Generationen in Scheich Dscharrah. Laut Gerichtsentscheidung waren die Grundstücke der entsprechenden Häuser vor 1948 in jüdischem Besitz, was die Bewohner abstreiten. Sieben weitere Familien müssen darüber hinaus bis 1. August ihre Häuser verlassen. Insgesamt handelt es sich um 58 Bürger, davon 17 Kinder, die für jüdische Familien aus ihren Wohnungen vertrieben werden.