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Feuer in Flüchtlingsheim in Schleswig-Holstein – Mann wegen versuchten Mordes festgenommen

In Gudow (Kreis Herzogtum Lauenburg) in Schleswig-Holstein kam es am Samstag zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. In einer Flüchtlingsunterkunft war ein Brand ausgebrochen. Mehr als 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsdienste waren stundenlang im Kampf gegen die Flammen. Bei dem Brand wurde ein Bewohner der Unterkunft leicht verletzt, ein Feuerwehrmann erlitt einen Kreislaufzusammenbruch.

Erst am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr konnte das Feuer endgültig gelöscht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 350.000 Euro. Das Gebäude ist stark beschädigt und zurzeit nicht mehr bewohnbar. Eine Person, die sich mit einem Messer bewaffnet in der Nähe des Gebäudes aufhielt, wurde noch am Samstag von der Polizei verhaftet.

Gegen den 32-Jährigen besteht laut Polizeidirektion Lübeck der dringende Tatverdacht des versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung. Er hatte der Heimleitung in einer Kurznachricht mitgeteilt, dass er den Brand gelegt hatte. Laut den Ermittlern befand sich der Mann während der Tat in einem psychischen Ausnahmezustand. Er soll noch am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt werden.

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