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Berlin: Polizei nimmt Gegner von Corona-Maßnahmen fest

In Berlin-Mitte kamen am Samstag rund 200 Menschen zusammen, um gegen die anhaltenden Lockdown-Maßnahmen in der Stadt zu protestieren. Ursprünglich waren 5.000 Demonstranten angemeldet worden. Wie die B.Z. mit Berufung auf Polizeiangaben berichtet, verlief die Demonstration friedlich, jedoch hielten sich nicht alle Teilnehmer an die Maskenpflicht. Die Polizei nahm mehrere Demonstranten fest.

Laut den jüngsten Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Soziales in Berlin weist die Hauptstadt derzeit eine Sieben-Tage-Inzidenz von 152,4 auf. Der Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums, Sebastian Gulde, schloss deshalb am Freitag eine Lockerung der Beschränkungen aus, solange die Zahlen nicht sinken. "Bevor wir über Schritte zur Wiedereröffnung, auch begleitet von Tests, sprechen können, müssen wir erst die Inzidenz senken", sagte er auf einer Pressekonferenz.

In Berlin gelten aufgrund des Infektionsgeschehen strenge Kontaktbeschränkungen. Zudem herrscht ein breites Testregime. In viele Geschäfte kommt man nur mit einem aktuellen negativen Corona-Test. Ab nächster Woche müssen auch Kinder, die die Schule besuchen wollen, getestet werden. Viele Einrichtungen bleiben nach wie vor geschlossen, darunter Fitnessstudios, Clubs und Restaurants.