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Doch keine Sonderrechte und Privilegien für Corona-Geimpfte?

Auf der Bundespressekonferenz am Mittwoch in Berlin erklärte die stellvertretende Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums, dass gegen Corona Geimpfte genau so behandelt werden sollten wie negativ Getestete. "Es geht nicht um Sonderrechte und Privilegien", führte sie aus, denn jeder könne sich testen lassen, dafür gebe es die Bürgertests.

Bereits Ende Dezember kritisierte Jens Spahn, die Forderungen nach Privilegien für Geimpfte. "Viele warten solidarisch, damit einige als Erste geimpft werden können. Und die Noch-nicht-Geimpften erwarten umgekehrt, dass sich die Geimpften solidarisch gedulden", sagte er.

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop forderte hingegen volle Freiheiten für zweifach Geimpfte. "Es gibt keinen Grund, für geimpfte Menschen die Einschränkungen der Grundrechte aufrechtzuerhalten", sagte sie dem Tagesspiegel. "Bund und Länder müssen hierfür zügig eine Regelung treffen. Es wäre denkbar, dass wir in Berlin einen eigenen Vorstoß unternehmen", sagte Pop. Am Donnerstag könnte sich der Senat in einer Sondersitzung über diese Fragen beraten.

Auf dem Corona-Gipfel kommenden Montag werden die Ministerpräsidenten gemeinsam mit der Bundeskanzlerin über bundeseinheitliche Strategien verhandeln, um die Corona-Krise zu bewältigen. Es werden klare Regelungen und einheitliche Maßnahmen deutschlandweit erwartet.

Mehr zum Thema - Spahn: "Impfen verhindert nicht die dritte Welle"

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