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"Vorreiterarbeit in Berlin": Sechstes Corona-Impfzentrum auf dem Tempelhofer Feld

Am Montag wurde das sechste Impfzentrum Berlins auf dem Tempelhofer Feld eröffnet. Im Hangar 4 des ehemaligen Flughafengebäudes wurden die ersten Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca an Lehrer und Pädagogen verabreicht.

Zunächst arbeitet das Impfzentrum halbtags und plant bis zu 200 Impfungen täglich. Ab dem 22. März, wenn der Ganztagsbetrieb aufgenommen werden soll, sind bis zu 3.300 Impfungen pro Tag angesetzt. Berlins Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kalayci, sagte, dass bisher 317.240 Menschen in der deutschen Hauptstadt geimpft wurden. "Das heißt, 69 Prozent der Impfdosen, die Berlin bisher erhalten hat, wurden genutzt. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 63 Prozent, das heißt, wir sind bundesweit an zweiter oder dritter Stelle", erklärte sie gegenüber der Presse. Bisher sollen insgesamt 317.240 Menschen in Berlin bereits geimpft worden sein.

Am Dienstag begannen in Berlin auch rund 100 Arztpraxen mit der Impfung. In der deutschen Hauptstadt werden derzeit rund 9.000 Menschen pro Tag in Impfzentren und durch mobile Teams geimpft. Nach Angaben der Behörden könnten aber bis zu 20.000 Menschen täglich geimpft werden. Nach Angaben der Bundesregierung haben etwa drei Prozent der deutschen Bevölkerung die vollen zwei Impfungen gegen COVID-19 erhalten.