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RKI-Chef-Wieler: "Besser Kopfschmerzen als diese verdammte Krankheit"

RKI-Chef Lothar Wieler hat auf einer Pressekonferenz am Freitag den nicht unumstrittenen Impfstoff des Herstellers AstraZeneca in den höchsten Tönen gelobt. Er, so Wieler, wäre "über nichts glücklicher, wenn ich selbst bald diesen AstraZeneca-Impfstoff genießen dürfte."

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar H. Wieler, sagte am Freitag auf der Bundespressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn über die Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca:

"Wir haben gesehen, dass dieser Impfstoff von AstraZeneca tatsächlich die Rate der Krankenhausaufenthalte um 94 Prozent reduziert. Das ist fantastisch, das bedeutet, dass dieser Impfstoff sehr, sehr effektiv ist".

Skepsis bezüglich des Impfstoffs sei fachlich und sachlich nicht gerechtfertigt. Impfnebenwirkungen, wie Fieber und Kopfschmerzen, unter denen etwa jeder Zweite leiden soll, seien ein Zeichen, dass der Impfstoff "sehr, sehr stark wirkt". "Aber besser ein, zwei Tage Kopfschmerzen, als diese verdammte Krankheit zu haben", fügte Wieler dem hinzu. Er selbst wäre "über nichts glücklicher, wenn ich selbst bald diesen Astrazeneca-Impfstoff genießen dürfte."

Spahn ging auf die anstehenden Ziele der Bundesregierung ein: "Bis Ende nächster Woche sollen über 11 Millionen Impfdosen an die Bundesländer geliefert werden." Die Hoffnung auf eine Aufhebung der derzeitigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland dämmte er: "Das ist aufgrund der aktuellen Infektionsrate bundesweit nicht wirklich bald zu erreichen".