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Berlin: Merkel verteidigt Einführung von Corona-Impfstoffen in der EU

Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigte am Montag in Berlin die Einführung der Corona-Impfung durch die Europäische Union. Merkel erklärte außerdem, dass bis zum Ende des Sommers allen Bürgern eine Impfung angeboten werden solle.

Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigte am Montag in Berlin die Einführung der Corona-Impfung durch die Europäische Union. "Die Europäische Union hat sich nicht für eine Notzulassung entschieden, wir wissen, dass Großbritannien zum Beispiel AstraZeneca in 24 Stunden zugelassen hat. Ich finde, dass es dafür einen guten Grund gibt und dass es auch um Vertrauen geht", sagte Merkel und verglich die Strategie der EU und Großbritanniens. Sie sagte, dass die USA "kaum an Drittstaaten exportieren, das heißt, dass sie im Grunde genommen Impfstoffe von ihren Standorten aus für den eigenen Bedarf machen".

Merkel erklärte außerdem, dass bis zum Ende des Sommers allen Bürgern eine Impfung angeboten werden kann. Dieses Impfversprechen gelte auch dann, wenn die beiden Pharmahersteller Johnson & Johnson und CureVac keine Zulassung erhalten würden. Sie fügte noch hinzu, dass sie sich an die Vorgaben der EMA (European Medicines Agency) bezüglich der Anzahl der Wochen zwischen der ersten und zweiten Impfung halten werden: "Es wurde auch diskutiert, ob man davon abweichen sollte, wir haben uns nicht dafür entschieden, weil wir glauben, wir sollten auf fachlicher Lage arbeiten."

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