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Moskauer über Biden: "Hat Kekse auf dem Maidan verteilen lassen"

Was denken Menschen in Moskau vom neuen US-Präsidenten Joe Biden und welche Hoffnungen setzt man in ihn und seine Gestaltung der bilateralen Beziehungen zu Russland? Zumindest jene Menschen in der russischen Hauptstadt, die bereit waren, vor der Kamera zu sprechen, erwarten nichts Gutes.

Hier erinnert man sich noch sehr gut an seine Rolle als Vize-Präsident unter Obama und während des Ukraine-Krieges. So auch Nadezhda, eine ältere Frau aus Moskau. Sie sagte: "Biden ist natürlich ein furchtbarer Liberaler, ein listiger Fuchs, der den Maidan in der Ukraine mit angestachelt hat. Wir alle wissen genau, dass er dort Kekse verteilen lassen hat." Womit sie auf Victoria Nuland, die Vize-Außenministerin mit Schwerpunkt für europäische und eurasische Angelegenheiten unter der Obama-Biden-Regierung anspielt, die Ende 2013 zusammen mit dem damaligen US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt an regierungsfeindliche Demonstranten in Kiew Kekse verteilte.

Wenig später kam es zu einem gewaltsamen, blutigen Putsch. Berichten zufolge will Biden Victoria Nuland wieder auf den Posten setzen. Valeriy Rashkin ist ebenfalls aus Moskau sowie Mitglied der Kommunistischen Partei. Auch er schaut pessimistisch in die Zukunft, wenn er an die Beziehungen zu den USA denkt. "Mit dem Antritt von Biden und seinem Team erwarte ich eine Eskalation der Spannungen. Denn wir erinnern uns an seine früheren Handlungen, wir kennen seine Meinung zu Russland. Es gefällt den Vereinigten Staaten nicht, dass wir ein unabhängiges Land sind und eine unabhängige Politik verfolgen. Die USA halten sich für den Führer der Welt, den einzigen und ohne Ausnahme, und sie wollen, dass wir gehorchen."

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