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Russland: Hyperschallrakete – mehr als 1.000 km Reichweite, schwer zu orten, kaum abzuwehren

"Als Teil der Erprobung neuer Waffen" führte Russland am Donnerstag den zweiten von drei geplanten Raketentestabschüssen durch. Die Rakete startete im Weißen Meer und traf ein Ziel in der Barentssee. "Den Aufzeichnungsdaten zufolge hat die 'Zirkon'-Hyperschall-Antischiffsrakete ein Seeziel in einer Entfernung von 450 Kilometer erfolgreich getroffen", teilte das russische Verteidigungsministerium in einer Erklärung mit.
Russland: Hyperschallrakete – mehr als 1.000 km Reichweite, schwer zu orten, kaum abzuwehren

Die Fregatte Admiral Gorschkow hat Anfang Oktober zum ersten Mal eine Zirkon-Hyperschallrakete getestet. Die ebenso vom Weißen Meer aus gestartete Rakete flog in 28 Kilometer Höhe mit achtfacher Schallgeschwindigkeit. Ende vergangenen Jahres sagte der russische Präsident Wladimir Putin:

Jetzt haben wir eine Situation, die einzigartig in der modernen Geschichte ist. Nicht ein einziges weiteres Land hat Hyperschallwaffen, geschweige denn Hyperschallwaffen von interkontinentaler Reichweite.

Putin sagte in seiner Rede zur Lage der Nation vor der Bundesversammlung im Februar 2019, dass die Zirkon in der Lage sei, eine Geschwindigkeit von etwa Mach 9 zu entwickeln und ihre Reichweite 1.000 Kilometer übersteigen könne. Putin sagte auch, dass die Zirkon sowohl See- als auch Bodenziele treffen könne. Er präzisierte damals, es gebe Pläne, die Zirkon auf serienmäßig gefertigten Überwasserschiffen und U-Booten einzusetzen, einschließlich der Kriegsschiffe, die für Kalibr-Marschflugkörper gebaut wurden oder sich im Bau befinden.

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