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Russische Soldaten starten historischen Gruppensprung aus 10.000 Metern Höhe

Die russische Luftwaffe hat als erste in der Weltgeschichte eine Gruppe ihrer Fallschirmjäger aus einer Höhe von 10.000 Metern springen lassen. Nach dem historischen Sprung befanden diese sich unter harschen Bedingungen fast vier Minuten im freien Fall über der Eiswüste der Arktis. In dieser Höhe ist nicht nur kaum Sauerstoff vorhanden, es herrschen außerdem Temperaturen von bis zu minus 60 Grad. Der "historische Gruppensprung" war deshalb nur dank spezieller Ausrüstung möglich.
Russische Soldaten starten historischen Gruppensprung aus 10.000 Metern Höhe

Das russische Militär zeigt sich stolz über den erfolgreichen Extremsprung. 

Vor der russischen Luftwaffe hat dies niemand vollbracht – in keinem Land der Welt. Diese Übungen können zu Recht als historisch bezeichnet werden", heißt es im Informationsportal der russischen Streitkräfte TV Zvezda.

Und auch der Leiter der Übung, der stellvertretende Verteidigungsminister Junus-bek Bamatgirejewitsch Jewkurow, lobt den erfolgreichen Extremsprung: 

Zum ersten Mal in der Weltgeschichte haben wir unter arktischen Bedingungen aus einer Höhe von 10.000 Metern einen Gruppensprung mit speziellen Fallschirmsystemen und Sauerstoffausrüstung durchgeführt, gefolgt von einer Feldübung.


Die Fallschirmjäger trugen bei ihrem Absprung aus schwindelerregender Höhe, deren Anblick dem Zuschauer dank dichter Wolkendecke erspart blieb, ein neues Spezialfallschirmsystem sowie spezielle Ausrüstung. So sorgten ihre Atemmasken dafür, dass die Lungen ideal versorgt und weder von Sauerstoffmangel noch von den eisigen Temperaturen beeinträchtigt wurden. 

Wie Jewkurow ankündigte, sollen derartige Extremsprünge in den eigenen Reihen schon im nächsten Jahr auf alltäglicher Basis durchgeführt werden.

Zwar ist das Fallschirmspringen unter extremen Bedingungen generell kaum eine Neuheit. Das militärische Training in der Arktis beinhaltet jedoch normalerweise nur Sprünge aus einer Höhe von 400 bis 1.000 Metern. In tatsächlichen Kampfsituationen allerdings könnten solche extremen Höhensprünge sehr vorteilhaft sein, um vom Feind unentdeckt Truppenverstärkung zu schicken. Auf genau einem solchen Szenario baute die Übung, rund um den historischen Sprung, auf. 

Simuliert wurde nämlich: 

Dass die Fallschirmtruppe die erste vor Ort war, die eine Landezone für den Rest der Truppen sichern musste. Als alle Soldaten am Boden waren, setzten sie Drohnen und Späher ein, um ein simuliertes feindliches Lager ausfindig zu machen, und ließen dieses per Luftangriff zerstören, bevor sie das Gebiet nach überlebenden Kämpfern durchsuchten.

Die Operation dauerte drei Tage und verlief erfolgreich.

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