Kurzclips

Fridays for Future protestiert vor Bundestag – mit tausenden Pappschildern

Die Bewegung "Fridays for Future" der Umwelt-Aktivistin Greta Thunberg will den Protest gegen den Klimawandel fortsetzen, auch wenn Demos in Zeiten der Corona-Pandemie kaum möglich sind. In Berlin setzten die Aktivisten deshalb nicht auf möglichst viele Demonstranten, sondern auf tausende Pappschilder, die sie als Botschaften mit politischen Forderungen im Regierungsviertel von Berlin-Mitte auslegten. "Wenn wir nicht auf die Straße können, dann eben unsere Schilder", lautete ihr Motto.
Fridays for Future protestiert vor Bundestag – mit tausenden Pappschildern© Instagram / @pauline_daemgen

Pauline Daemgen von Fridays for Future sagte, ihre wöchentlichen Schulstreiks hätten sich seit Beginn der Abriegelung – bedingt durch das Coronavirus – auf das Internet beschränkt. Die Bewegung rufe deshalb alle Klima-Aktivisten auf, ihren Protest auf die heimischen Web-Bildschirme zu bringen. So heißt es auf ihrer Webseite:

Anstatt eines Streiks im Invalidenpark, veranstalten wir einen Netzstreik. Wir rufen alle dazu auf unter dem Hashtag #NetzstreikfürsKlima ein Bild von euch mit euren Demoschildern zu posten. Somit können wir auch in Zeiten der Krise präsent sein und weiterhin für Klimagerechtigkeit ein Zeichen setzen. Wir bleiben laut! #WeAreUnstoppable

Doch auch die verhältnismäßig wenigen Aktivisten der Plakat-Aktion brachten auf dem Platz der Republik vor dem Bundestag beeindruckende Bilder zustande, die sich zumindest bei Betrachtung aus der Vogelperspektive darbieten. Auf Instagram teilte Daemgen folgende Luftaufnahmen der Plakat-Protestaktion: 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

No more words needed..

Ein Beitrag geteilt von Pauline Daemgen (@pauline_daemgen) am

Zum Anfertigen dieser Plakate hatten die Umweltaktivisten im Vorfeld aufgerufen und sie an einer Sammelstelle entgegengenommen.

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion