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Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche öffnet inmitten der COVID-19-Krise wieder die Türen

Am Mittwoch wurden die Türen der symbolträchtigen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche im Zentrum Berlins für Besucher wieder geöffnet. Besucher sind verpflichtet, sich an die Maßnahmen zur sozialen Distanzierung zu halten, die aufgrund der COVID-19-Pandemie in Kraft sind. Die Kirche, die im Volksmund schlicht als Gedächtniskirche bezeichnet wird, steht der Öffentlichkeit somit wieder für stille Besinnung und Gebete zur Verfügung.
Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche öffnet inmitten der COVID-19-Krise wieder die Türen

"Für uns ist die Öffnung der Kirche sehr wichtig", sagte Pfarrer Martin Germer und fügte hinzu: "Für unsere Kirche war es schon immer so, von morgens bis abends geöffnet zu sein, und dass wir sie jetzt fünf Stunden am Tag öffnen dürfen, ist wirklich schön".

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, sind bundesweit Gottesdienste aller Religionen derzeit untersagt. Die evangelische Kirche hält dies für angemessen. Vereinzelt gibt es aber aber auch Protest. 

Für viele Berliner gehört der Besuch eines Gottesdienstes an Ostern einfach dazu. In Zeiten des Coronavirus muss die Tradition somit in den virtuellen Raum verlegt werden. Das offizielle Hauptstadtportal berlin.de hat eine Liste aller Gottesdienste veröffentlicht, die über die Ostertage im Livestream angeboten werden. Die Liste finden Sie hier.