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"Kochen für Helden": Berliner Szene-Restaurant kocht für Kämpfer an der Corona-Front

Die Besitzer eines mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Berliner Lokals haben das Projekt "Kochen für Helden" ins Leben gerufen. Sie kochen inmitten der COVID-19-Pandemie Mahlzeiten für Pflegepersonal und andere wichtige medizinische Einrichtungen.
"Kochen für Helden": Berliner Szene-Restaurant kocht für Kämpfer an der Corona-Front

Die Aufnahmen vom Donnerstag zeigen das Restaurant "tulus lotrek" in Berlin, in dem die Miteigentümer Ilona Scholl und Max Strohe sowie ihr Team ehrenamtlich und unentgeltlich Essen für Krankenhäuser, Arztpraxen und Feuerwehren sowie für andere wichtige Bereiche im Gesundheitswesen zubereiten. Alle verwendeten Produkte wurden entweder kostenlos zur Verfügung gestellt oder durch Geldspenden bezahlt, für die das Team über Crowdfunding wirbt.

Das Team kocht und liefert derzeit etwa 1.000 Mahlzeiten pro Tag an neun verschiedene Einrichtungen in Berlin – mit steigender Nachfrage. Die erste Lieferung wurde am 17. März 2020 durchgeführt. Im regulären Restaurantbetrieb würde das "tulus lotrek" etwa 620 Mahlzeiten pro Monat servieren, verglichen mit 1.000 Portionen derzeit pro Tag. Sechsundachtzig weitere Restaurants in ganz Deutschland beteiligen sich inzwischen an diesem Projekt.

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