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Ob beim Papst oder in Mekka: Coronavirus fegt die Plätze leer (Fotos)

Die Corona-Epidemie hält die Welt im Griff. Während die Zahl der neuen Infektionen in China zurückgeht, sind weltweit immer mehr Länder von dem Virus betroffen. Ob bei Sportveranstaltungen, religiösen Zeremonien oder touristischen Attraktionen, immer öfter heißt es: Leere statt Menschen.
Ob beim Papst oder in Mekka: Coronavirus fegt die Plätze leer (Fotos)Quelle: Reuters © Vatican Media/­Handout via REUTERS

Gähnende Leere herrscht an Flughäfen, wo sich sonst die Menschen drängen. So auch im Ben Gurion-Flughafen von Tel Aviv in Israel:

Ungewohnte Leere auch im Haneda-Flughafen von Tokio: 

Der John F. Kennedy International-Flughafen ist der größte Verkehrsflughafen im Großraum New York. Wo sonst einreisende Ausländer zur Überprüfung ihrer Dokumente Schlange stehen, herrscht gähnende Leere: 

Vor allem in innerasiatischen Flügen gehören vakante Sitzreihen dieser Tage zum Alltagsbild, wie auf diesem Flug von Singapur nach Hongkong: 

Italien am stärksten in Europa betroffen

In Europa ist vor allem Italien von der Corona-Epidemie betroffen. Am Montagabend ordnete die Regierung in Rom Sperrmaßnahmen im ganzen Land an, nachdem innerhalb eines Tages fast 100 Menschen an dem Virus gestorben waren. Entsprechend menschenleer ist das Straßenbild in Italien. Wo sich sonst wie hier an der Spanischen Treppe in Rom Touristen drängten, ist kaum jemand zu sehen: 

Ähnliche Bilder auch aus Mailand, wo der Domplatz nahezu menschenleer ist: 

Auch in den Einkaufszentren Mailands finden sich kaum noch Kunden ein:

Die Arbeit des Europäischen Parlaments in Brüssel ist ebenfalls von der Corona-Epidemie betroffen. Dort herrscht ein absolutes Besucherverbot – für Greta Thunberg wurde jüngst jedoch eine umstrittene Ausnahme gemacht. Nicht einmal Mitarbeiter der Parlamentarier haben Zutritt. Entsprechend leer ist der Plenarsaal des Parlaments (wobei böse Zungen behaupten, dass es solche Bilder des Öfteren auch schon vor der Corona-Epidemie zu sehen gab): 

Coronavirus macht vor religiösen Veranstaltungen nicht halt

Anstatt zu Gläubigen in der Kapelle zu sprechen, verbreitet Papst Franziskus seine Botschaft derzeit nur noch im Live-Videostream.

Die Bilder eng aneinandergedrängter Männer im saudischen Mekka, die sich um das Heiligtum der Kaaba im Hof der Großen Moschee versammeln, kennt jeder. Völlig ungewohnt dagegen ein Bild aus diesen Tagen:

Sportveranstaltungen ohne Zuschauer

In Deutschland kommt es zu ersten "Geisterspielen" in der Fußball-Bundesliga. Am Dienstag wurde entschieden, dass das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 am Samstag nur ohne Publikum stattfinden darf. Zuvor hatte bereits die Stadt Mönchengladbach verfügt, das Rheinderby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln an diesem Mittwoch nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen. Die Tribünen im Borussia-Park in Mönchengladbach werden dann so aussehen: 

In anderen Ländern sind Zuschauer bereits seit Längerem von Sportveranstaltungen ausgeschlossen. So konnten Fans in Japan die Sumoringer beim Spring Grand Sumo Tournament in Osaka nicht hautnah erleben:  

Leere Ränge auch beim Davis Cup Tennis-Qualifikationsturnier zwischen Japan und Ecuador in Miki: 

Fahnen statt Zuschauern auf den Rängen beim Biathlon World Cup im tschechischen Nové Město:

Leere Regale im Supermarkt 

Aber nicht nur die Straßen und öffentlichen Plätze sind leergefegt. Auch bei vielen Supermarktregalen führt der Griff zur Ware inzwischen ins Leere – und das weltweit. Ob in einem Supermarkt in Manchester ... 

... einem Kaufhaus in Tokio ...

... oder in Berlin-Tempelhof:

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