International

Russland: BRICS offen für Beitritt neuer Mitgliedstaaten

Die BRICS sind bereit, neue Mitgliedsstaaten aufzunehmen. Das teilte der russische Vize-Außenminister mit und wies darauf hin, dass Russlands Aktivitäten auf BRICS-Ebene daraufhin abzielen, interessierten Ländern Wege zur Zusammenarbeit mit der Gruppe zu ermöglichen.
Russland: BRICS offen für Beitritt neuer MitgliedstaatenQuelle: Sputnik © Anton Denisow

Die BRICS-Ländergruppe, zu der Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika gehören, ist offen für neue Mitgliedsländer, so der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow.

Russland konzentriert sich auf Aktivitäten auf der BRICS+-Plattform, die "es interessierten Ländern ermöglicht, Wege zur Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Gruppe zu finden", so der Diplomat. Er fügte hinzu:

Deshalb ist es möglich, über die Erweiterung von BRICS als ein Ziel für die Zukunft zu sprechen.

Laut Rjabkow, dem russischen Vertreter im Fünf-Nationen-Block, "ist die Existenz von BRICS wichtig für die Schaffung neuer positiver Elemente in der wirtschaftlichen, sozialen und wissenschaftlichen Entwicklung unserer Länder sowie für andere Bereiche der Entwicklung".

Die Staatengruppe, die ursprünglich BRIC genannt wurde, wurde im Jahr 2006 von Brasilien, Russland, Indien und China gegründet. Im Jahr 2010 schloss sich Südafrika der Gruppe an und ergänzte das Akronym mit dem "S".

Die Gruppe der fünf Länder repräsentiert mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung. Im Einklang mit den Bemühungen, den Handel anzukurbeln, arbeiten die BRICS an der Integration der Zahlungssysteme, an der Erhöhung der Zahlungen in nationalen Währungen sowie an der Einrichtung eines unabhängigen Kanals für den Informationsaustausch. Es wurde bereits früher berichtet, dass die BRICS-Staaten ein neues gemeinsames Zahlungssystem mit der Bezeichnung BRICS Pay schaffen wollen, das den bestehenden Apple Pay- und Samsung Pay-Diensten ähnlich sein wird.

Mehr zum Thema - BRICS sind Chance auf einen weltweiten Wandel – USA und EU mit internen Kämpfen beschäftigt

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team