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Für Projekt in der Arktis: Siemens geht Partnerschaft mit russischer Firma ein

Siemens plant gemeinsam mit der russischen Firma Power Machines die Produktion von Kompressoren für das Flüssigerdgas-Projekt in der Arktis "Arctic LNG 2". Das Dokument sieht auch die Anlagenfertigung für die Flüssigerdgas-Industrie in Russland vor.
Für Projekt in der Arktis: Siemens geht Partnerschaft mit russischer Firma einQuelle: Sputnik © Vera Kostamo

Der Vorsitzende von Siemens in Russland, Alexander Liberow, sagte, dass die von Power Machines und Siemens künftig gemeinsam produzierten Kompressionsmaschinen für das Projekt Arctic LNG 2 den größten russischen Erdgasproduzenten Nowatek beliefern werden. Der Nachrichtenagentur TASS sagte er: 

Wir haben kürzlich einen Vertrag über die Lieferung von Kompressionsanlagen an Nowatek für das Arctic-LNG-2-Projekt unterzeichnet. Es ist wichtig, dass wir das Projekt nicht nur mit den notwendigen Maschinen versorgen, sondern auch seine Produktion in unserem Werk in der Region Leningrad lokalisieren. Das betrifft nicht nur den Export von Geräten, sondern auch die Lokalisierung technischer Lösungen für den Energiesektor.

Siemens und Nowatek haben Anfang dieses Monats den Vertrag über die Kompressorausrüstung für drei Verflüssigungszüge unterzeichnet. Arctic LNG 2 ist Nowateks zweite Anlage zur Verflüssigung von Erdgas in der arktischen Region und das Folgeprojekt von Yamal LNG.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Nowatek, Alexander Fridman, sagte über das Projekt:

Unser nächstes Projekt, Arctic LNG 2, wird neue technologische Lösungen nutzen und einheimische Hersteller beschäftigen. Der Liefervertrag schafft neue Perspektiven für die Lokalisierung der Fertigung von Kompressoranlagen für die LNG-Industrie vor, was unserem strategischen Ziel, ein LNG-Kompetenzzentrum in Russland aufzubauen und zu entwickeln, entspricht. 

Das Unternehmen plant, den Betrieb von Arctic LNG 2 Ende 2022 aufzunehmen. Es wird angenommen, dass die Anlage bei voller Kapazität 19,8 Millionen Tonnen LNG pro Jahr produzieren wird. Die Kosten für das Projekt werden auf rund 22 Milliarden Dollar geschätzt.

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