
Außenminister: Südossetien setzt auf maximale Annäherung an Russland

In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat Südossetiens Außenminister Achsar Dschiojew die Zusammenarbeit der Republik mit Russland gelobt. Die Kooperation erfahre heutzutage große Aufmerksamkeit, betonte der Spitzendiplomat.
Die Entwicklungsrichtung Südossetiens sei seit Langem festgelegt und ziele auf eine maximale Integration in die Russische Föderation ab, führte der Außenminister aus. Moskau sei ihm zufolge daran interessiert, Südossetien in den Bereichen Wirtschaft, Sport, Kultur und Gesellschaft zu unterstützen.
Dschiojew sagte in dem Interview:
"Tatsächlich sprechen die Fakten für sich, und wir beabsichtigen, gestützt auf unseren soliden bilateralen Rechtsrahmen, unsere Zusammenarbeit mit Russland in allen Bereichen auszubauen."

Am 18. September fanden in Südossetien Präsidentschaftswahlen statt. Die Wahlbeteiligung habe um 16:30 Uhr (Ortszeit) bei 62,6 Prozent gelegen, sodass die Abstimmung als gültig angesehen werden könne, gab Emilia Gagijewa, die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, bekannt. Zeitgleich werden in Südossetien vom 18. bis 20. September Wahlen zur russischen Staatsduma abgehalten, da die Mehrheit der Wähler in Südossetien die russische Staatsbürgerschaft besitzt.
Südossetien danke Russland für seine Unterstützung bei der Organisation der Arbeit der Wahllokale, sagte der Botschafter der Republik in der Russischen Föderation, Snaur Gassijew, der Agentur RIA Nowosti. Von der russischen Seite seien die Bedingungen geschaffen worden, die es den Südosseten ermöglicht hätten, ruhig und frei an der Stimmabgabe teilzunehmen.
Die Abstimmung in den Wahllokalen im Ausland – in Moskau und in der russischen Teilrepublik Nordossetien – sei reibungslos verlaufen und habe das hohe Maß an bürgerschaftlichem Engagement unter den Landsleuten bekräftigt, setzte der Botschafter fort.
Der Diplomat betonte außerdem, die Teilnahme an der Präsidentschaftswahl im Ausland stelle für viele Bürger Südossetiens nicht nur die Ausübung eines verfassungsmäßigen Rechts dar, sondern auch eine Möglichkeit, die Verbindungen zu ihrer Heimat aufrechtzuerhalten.
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