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Reuters: Treffen von Huthi und US-Vertretern in Oman

Vertreter der USA und der jemenitischen Huthi haben sich am Wochenende getroffen, berichtet Reuters. Bei dem Gespräch in Oman sollen die Huthi versichert haben, ausschließlich saudi-arabische Schiffe anzugreifen.
Reuters: Treffen von Huthi und US-Vertretern in OmanQuelle: Gettyimages.ru © Elke Scholiers

US-Beamte haben sich laut einem Reuters-Bericht am Wochenende mit Vertretern der jemenitischen Huthi in Oman getroffen. Die Quellen der Nachrichtenagentur betonten, dass das geheim gehaltene Treffen in der US-Botschaft in Maskat stattfand. Die Regierung von Oman, die seit Langem als regionaler Vermittler agierte, habe bei der Organisation geholfen.

Die Huthi sollen den US-Vertretern mitgeteilt haben, sie hätten nicht die Absicht, amerikanische Schiffe anzugreifen, und würden sich an den Waffenstillstand von 2025 halten. Eine Quelle der jemenitischen Seite hob hervor, dass die Huthi auch Attacken auf israelische Schiffe oder Handelsschiffe anderer Länder unterlassen würden, mit Ausnahme derjenigen, die Saudi-Arabien gehörten.

Laut Reuters sei die US-Seite durch Mitarbeiter der Botschaft vertreten worden. Zur Huthi-Delegation habe Mohammad Abdulsalam gehört, ein hochrangiger, in Maskat ansässiger Beamter, der von US-Sanktionen belegt worden sei. Außerdem sei die Anwesenheit von Abdulmalik al-Ajiri, einem hochrangigen Huthi-Vertreter, bestätigt worden.

In der vergangenen Woche hatten die Huthi die Kontrolle über die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer übernommen, einschließlich des historischen Hafens von Mokka und der Insel Perim in der Meerenge von Bab el-Mandeb.

Der Kronprinz von Saudi-Arabien, Mohammed bin Salman, hatte Donald Trump letzte Woche angesichts der Huthi-Vorstöße um militärische US-Unterstützung gebeten. Laut Reuters lehnte Washington jedoch eine direkte Einmischung ab.

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