
Russland baut humanitäre Kooperation mit Iran aus

Russland hat Iran in den Jahren 2023 und 2026 mehr als 350 Tonnen humanitäre Hilfe geliefert. Dies teilte der Chef des russischen Katastrophenschutzministeriums, Alexander Kurenkow, mit. Er fügte hinzu, dass Russland im Jahr 2025 zudem Luftfahrzeuge zur Bekämpfung eines Brands in einem Seehafen im Norden der Straße von Hormus entsandt habe.

Darüber hinaus übergab das Russisch-Armenische Zentrum für humanitäre Hilfe in den Jahren 2019 und 2023 Güter des täglichen Bedarfs an die Rote-Halbmond-Gesellschaft für die von Naturkatastrophen betroffene Bevölkerung Irans.
Bei einem Treffen mit dem stellvertretenden Leiter der iranischen Krisenmanagement-Organisation, Omid Mohtarami, erklärte Kurenkow, sein Ministerium sei bereit, die Ausbildung iranischer Fachkräfte an Hochschulen des russischen Katastrophenschutzministeriums zu prüfen sowie kurzfristige Schulungskurse zu organisieren. Der Minister betonte:
"Wir sind auch künftig bereit, rasch auf Anfragen Teherans zu reagieren."
Kurenkow ist am Mittwoch zu einem Arbeitsbesuch in die russische Stadt Astrachan gereist, um dort internationale Übungen am Firmenschulungszentrum des russischen Mineralölkonzerns Lukoil mit Beteiligung von fünf Kaspi-Anrainerstaaten zu eröffnen.
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